. . .  der Sonne entgegen.

Wir verlassen den Süden und machen uns auf den langen Weg Richtung Norden. Wohlwissend, dass auf der Südhalbkugel die Temperaturen steigen, je weiter wir in den Norden kommen. Die Erfahrungen bei der Hinfahrt ließen uns früh aufbrechen um dem Wind, der gewöhnlich tagsüber zunimmt, zuvor zu kommen. In Tres Lagos haben wir getankt und eine Gruppe Motorradfahrer aus Brasilien getroffen. Sie haben den gleichen Weg vor sich, nur wissen sie nicht was noch auf sie zukommt. Die Zusammensetzung der Maschinen ließ übles erwarten. – BMW 1600, Harley Davidson, und GS mit Straßenbereifung. Da ein Kollege etwas deutsch sprach, haben wir Ihnen erklärt was sie erwartet. Wir wünschten bei ihrer Abfahrt viel Glück und haben unsere Pause an der Tankstelle ausgedehnt, und wenn wir könnten, hätten wir noch ein „Hosenscheißerwasser“ getrunken bevor wir uns auf die Piste machten. Diesmal gingen wir es sehr gemütlich an und haben uns mental und konstruktiv auf die Schotterpiste eingestellt. Der Luftdruck in den Reifen wurde auf ein Minimum reduziert. Nach einer halben Stunden haben wir die brasilianischen Kollegen eingeholt. Wild gestikulierend sahen wir sie schon von Weiten, uns vor Tiefschotter zu warnen. Als wir sie erreichten sahen wir das ganze Ausmaß Ihrer Erfahrung mit dieser Piste. Drei Maschinen lagen entgegengesetzt im Schotter, wobei es die Harley am Schlimmsten erwischte. Das komplette Heck war beschädigt und wurde mit Schnüren zusammengebunden. Verletzt wurde zum Glück niemand, aber der Schock war in den Gesichtern zu erkennen. Wir fuhren gemütlich weiter und kamen schneller voran als gedacht. Der fehlende Seitenwind und der reduzierte Reifendruck halfen uns dabei sehr. Als wir den Asphaltbelag wieder erreicht haben, war eine kleine Pause nötig – die erhöhte Konzentration und das Fahren im Stehen – mußten erst einmal verarbeitet werden. Ein Auto kam vorbei und hielt an. Anscheinend hatten die brasilianischen Kollegen wieder Stürze und er wollte wissen ob wir auf Sie warten. Ja, ja dieser Streckenabschnitt fordert seinen Tribut.
Von nun an ging es flott weiter, an der nächsten Tankstelle haben wir den Reifendruck auf die von nun an kommende Asphaltstrasse wieder angepasst. Die Strecke kannten wir ja bereits, lange Gerade und ein paar Kurven. Das Spannende war von nun an nur der stärker gewordene Wind, Bodenwellen und die Schlaglöcher. Gegen Abend haben wir unser Tagesziel Los Antiguos am Lago Buenos Aires erreicht. Eine kleine private Hazienda am Stadtrand. Zu unserer Freude war an unserer Unterkunft ein Restaurand angegliedert. Unsere Unterkunft und das Restaurant erwiesen sich als Glücksgriff.

Start: La Leona
Ziel: Los Antiguos
Streckenlänge : 649 km
Höhen: von 202 m bis 801 m
Temperaturen: 10° bis 27° C

 

 

 

 

 

 

 

3.370 Kommentare

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